Lichtblick Café & mehrgeistreich Jugendkirche

Gott spricht: Ich schenke euch ein neues Herz und lege einen neuen Geist in euch. Hes 36,26

Zwei Schafe von hinten stehen neben einem Felsen, schauen in die FerneMäh ...

Welch in Idyll: zwei Schafe schauen in die weite Welt. Stehen ganz ruhig da. Ruhig wie der Fels neben ihnen. Unerschütterlich, abseits allen Geschehens, über den Dingen. Der Ausblick weit. Unspektakulär und zugleich atemberaubend. Loslassen. Stille. Ein Moment nur für sich. Der Herr ist mein Hirte, mir wird nichts mangeln. Frieden – gefühlt ohne Ende.

Mal ehrlich, wann haben Sie so etwas zuletzt einmal gespürt? Verloren in Zeit und Raum und doch mit dem Gefühl tiefster Geborgenheit und endloser Freiheit in einem?

Mir scheint, als könnten sich die Betrachter der beiden Schafe noch so aufregen, Feixtänze aufführen, um Aufmerksamkeit buhlen. Umdrehen würden sie sich keine Sekunde lang. Wozu auch? Es geht ihnen doch gut.

Ich ertappe mich in einer tiefen Sehnsucht: Einmal sich genau das zur festesten Gewissheit überhaupt machen: Es geht mir doch gut. Der Herr, mein Hirte. Mir wird nichts mangeln. Und alle Einwände – und seien sie noch so berechtigt – einen Moment verstummen lassen. Kein relativierendes Wenn. Und kein einschränkendes Aber.

Von den vielen Wenn und Aber ist dieses Grundvertrauen regelrecht verschüttet worden. Und das nimmt Stabilität weg, das lässt den Menschen ins Wanken geraten, macht ihn unsicher und vor allem ängstlich. Ängstlich gegenüber den Einflüssen von außen. Ängstlich gegenüber der Unübersichtlichkeit der Welt. So gerne würde sich manch einer in die Komfortzone zurückziehen, und stellt fest: er findet sie nicht mehr. Weil er verlernt hat zu spüren: Es geht mir doch gut – und zwar nicht, weil ich Großartiges vollbringe oder viel Geld verdiene. Ja, obwohl ich immer wieder scheitere und so oft nicht weiß, wie es weitergehen soll. Es geht mir doch gut – weil da einer ist, der weiter und höher denkt als ich. Der für mich sorgen will. Will, dass ich mich lieben lerne, dass ich das Leben als Geschenk annehme.

Ich wünsche Ihnen solchen geradezu ungeheuren Frieden.

Ihr Thomas Fresia


Stand: 29.07.2017
Bildrechte: Andrea Ginsberg

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