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Kölner Architekturpreis 2014
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Blick in die leere Immanuel-Kirche, die die Struktur der Holzkonstruktion gut erkennen lässtDer Innenraum der ausgezeichneten Immanuel-Kirche

Eine wunderbare Kirche! Ein Holzbau, den man riechen müsse! Der Beweis, dass Architektur erlebt werden müsse! Einhellig erkannte die Fachjury der Immanuel-Kirche den 1. Platz zu. Sie war das einzige Gotteshaus unter den 89 Projekten, die von Architekten und Bauherren für den Kölner Architekturpreis 2014 eingereicht worden waren. Mit ihm werden Bauwerke ausgezeichnet, die in ihrer Gestaltung sowie städtebaulichen und freiraumplanerischen Einfügung vorbildlich sind.

Das Ensemble aus Kirche, Glockenturm und Kapelle, in das sich der Kirchvorplatz mit seinem alten Baumbestand harmonisch einfügt, war 2013 eingeweiht worden. Beeindruckt war die Jury unter anderem von der sichtbaren Strukturierung des Kircheninnenraums und der skulptural wirkenden Empore. Und auch die diagonale Holzverschalung an der Außenfassade, zunächst befremdlich, füge sich vor Ort durch die vorpatinierte Farbigkeit selbstverständlich in die Umgebung ein.

Schönheit und Transzendenz, die in Andacht versetzen

Relevant bei der Jury-Entscheidung war außerdem der Aspekt der Nachhaltigkeit des Baumaterials: Holz. Wenn man die Kirche betrete, erlebe man dessen Duft körperlich. Und über dem Altar falle Licht gleichsam vom Himmel. „Es entsteht ein Augenblick der reinen Schönheit und Transzendenz“, resümierte Laura Fogarasi-Ludloff als Jury-Mitglied voller Überzeugung. Dies sei ein besonderer Ort, der die Jury durch Formensprache, Materialität und Licht in Andacht versetzt habe.

Begeistert hatte auch die Subtilität des Materialeinsatzes, der den Pragmatismus angesichts des begrenzten Budgets nur erahnen lasse. Mit gut 3,5 Millionen Euro Baukosten, von denen ein Zehntel aus Spendengeldern finanziert wurde, könne die Immanuel-Kirche als echter Gemeinschaftsbau gelten.
Bronzeplakette des Kölner Architekturpreises 2014Plakette des Kölner Architekturpreises 2014


Kölner Architekturpreis 2014

Am 20. September 2014 wurde der Kölner Architekturpreis in den Räumlichkeiten des Kölner Kunstvereins verliehen. Tom Geister von den Berliner Architekten Sauerbruch Hutton nahm die Auszeichnung – eine schwere Bronzeplakette – entgegen und reichte sie weiter an die Vertreter der Brückenschlag-Gemeinde. Die Plakette soll gut sichtbar in der Immanuel-Kirche angebracht werden.

Neugierig auf die Immanuel-Kirche geworden?

Kommen Sie doch zu einem unserer Gottesdienste: jeden Sonntag um 10:30 Uhr und am letzten Sonntag des Monats zusätzlich um 19:00 Uhr. Sonntagsmorgens erleben Sie auch die Orgel in Aktion, ausgenommen am zweiten Sonntag im Monat, dann begleitet eine Band die Lieder, ebenso wie beim Abendgottesdienst. Erfahren Sie den Raum in Funktion. Seien Sie dabei, wie Gott – der Architekt des Universums, der dennoch jedem Menschen ganz nah sein will – angebetet wird. Vielleicht erleben Sie dann ja noch eine himmlische Dimension ...

In Kürze werden Sie eine kleine Kirchenführung auf dieser Website finden, mit der Sie sich auf die Immanuel-Kirche einstimmen können.

 

Christa Hastedt


Stand: 08.10.2014
Bildrechte: Annette Kisling, Christa Hastedt

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