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27. Juni 2004

Informationen zur Gemeindefusion (Juni 2004)

1. Gemeinde-Logo  

Die Presbyterien hatten nach der Gemeindeversammlung vier Grafiker aus dem Umfeld der Gemeinde beauftragt, Vorschläge zu einem neuen Gemeindelogo zu machen. Herausgekommen ist dieses Signet von Ann Dieryck-Tuch (in das eine Idee von Ralf Kurth eingeflossen ist).
Das Kreuz ist für uns tragender Pfeiler und zugleich unverzichtbarer Bestandteil der Brücke, einer dynamischen Brücke. Die Brücke von Gott hin zu uns Menschen erscheint hier als Ort, wo die Gemeinde sich versammelt, wo sie geborgen ist. Zugleich ist diese dynamische "Kreuzbrücke" eine große Herausforderung an uns, nun auch unsererseits mutig Brücken zu den Menschen in unserer Umgebung zu schlagen. So werden Name und Logo der neuen Gemeinde zu einem spannenden Auftrag.

2. Gottesdienste

Ab dem 1. Juli, dem Datum der Fusion, wird sich einiges ändern. Loslassen heißt, die Hände frei zu bekommen um Neues zu ergreifen. Deshalb wird in beiden (alten Gemeinden) am Mittwoch, dem 30. Juni um 19:00 Uhr eine Abendandacht angeboten, in der von der "guten alten Zeit" Abschied genommen werden kann. Manches müssen wir zurücklassen, was lieb und vertraut war. Das lässt manche von uns traurig sein. Aber Gott hat uns auf den Weg nach vorne gewiesen. Das gibt uns Mut und Hoffnung.

Für die 2. Jahreshälfte 2004 haben die Presbyterien folgende Regelung (zur Erprobung) beschlossen:

  • Für die "normalen" Gottesdienste am Sonntagmorgen werden folgende Uhrzeiten festgelegt: Dietrich Bonhoeffer Haus 9:30 Uhr, Lukaskirche 11:00 Uhr. Die Verschiebung der Uhrzeit in Flittard ist deshalb nötig, weil sonst bei Abendmahlsgottesdiensten (besonders an hohen Feiertagen) ein pünktlicher Gottesdienstbeginn nicht möglich ist, wenn beide Gottesdienste von den. gleichen Mitwirkenden gestaltet werden. Der 1. Sonntag im Monat bleibt regelmäßiger Abendmahlsgottesdienst in beiden Kirchen.
  • In der Regel soll am 2. Sonntag jeden Monats als zentraler

Gottesdienst für die Gesamtgemeinde um 11:00 Uhr in der Lukaskirche in Flittard die (in Stammheim bewährte) Gottesdienstform des Sonntagsfestes stattfinden. Aus dem Flittarder Kindergottesdienst-Konzept wird das Vorprogramm mit Spielen ab 10:30 Uhr übernommen. Im Anschluss ist (wie jeden Sonntag in der Lukaskirche) Kirchenkaffee. Dieser Gottesdienst muss in der Lukaskirche stattfinden, weil das Dietrich-Bonhoeffer-Haus hierfür zu klein ist.

Weil an diesem Sonntag dann in Stammheim kein Gottesdienst stattfindet, wird ein Fahrdienst organisiert mit zwei Gemeindebussen von Stammheim 10:30/10:45 Uhr ab Dietrich-Bonhoeffer- Haus und nachher wieder zurück.

  • Alles andere (Kindergottesdienste, Minikirche im Bonhoefferhaus, Offener Abendgottesdienst, Sonntag live) bleibt wie bisher.

3. Konfirmandenarbeit

In Stammheim hat sich das Konfirmandenmodell der zeitlich getrennten Kurse inzwischen sehr bewährt und wird jetzt für die Gesamtgemeinde übernommen:.

  • Der Vorkonfirmanden-Kurs wird für die Kinder im Alter von 10 Jahren durchgeführt.

    In diesem Alter sind Kinder sehr wissbegierig und die kindgemäße Vermittlung elementarer christlicher Inhalte (Jesusgeschichten, Bibel, 10 Gebote, Vater Unser, Taufe und Abendmahl) trifft auf großes Interesse. Bei den

    wöchentlichen Treffen (montags 16:00 - 17:30 Uhr) im Dietrich Bonhoeffer Haus werden die Kleingruppen von Eltern geleitet. Herzliche Einladung zur Mitarbeit im Team mit Pfr. Vorländer!

    Zum Ende des Vorkonfirmanden-Kurses feiern wir einen Abschlussgottesdienst (nach den Osterferien), in dem bis dahin nicht getaufte Kinder getauft werden (wenn sie das selbst wollen), und alle die getauft sind zum Abendmahl in unserer Gemeinde zugelassen werden.
     

  • Das Alter von 12-13 Jahren ist entwicklungspsychologisch
  • eher ungeeignet für kirchlichen Unterricht, weil die Jugendlichen gerade in dieser Phase oft sehr mit sich selbst beschäftigt und zugleich verunsichert sind, so dass sie sich nur schwer mit von außen herangetragenen Themen und Gedanken beschäftigen können. Deshalb wird ab 2005 in diesem Alter nicht mehr mit dem Konfirmandenunterricht begonnen.

    Für die Jugendlichen, die im Sommer 13 Jahre alt sind und noch nicht an einem Vorkonfirmanden-Kurs teilgenommen haben, wird aber ein extra (KatechumenenKurs) angeboten, der voraussichtlich von dem neuen Jugendreferenten geleitet wird (nach Möglichkeit unter Mitarbeit von Jugendlichen). Termin und Zeitrahmen werden noch bekannt gegeben.

    Die 11- und 12-jährigen Kinder, die noch nicht an einem Vorkonfirmanden-Kurs teilgenommen haben, können wählen, ob sie (als Kleine) am Katechumenen-Kurs oder (als Große) am Vorkonfirmanden-Kurs teilnehmen. Sie springen dann später in ihre altersgleiche Konfirmationsgruppe.
     

  • Im Alter von 13-14 Jahren sind sie (in der Regel) durch die erste große Verunsicherung der Vorpubertät hindurch und jetzt wieder in der Lage, sich kritisch-konstruktiv mit Lebens- und Glaubensthemen auseinander zu setzen. Deshalb setzt der 2. Konfirmandenkurs genau hier an, um mit den Jugendlichen (auf der Grundlage der früher vermittelten Kenntnisse) ihre Lebens- und Glaubensfragen vom christlichen Glauben her zu reflektieren. "Im Netz der Erwartungen", "Vom Umgang mit Schuld und Streit", "Juden, Christen, Muslimen - alles das Gleiche?", "Was Gott wohl mit mir vorhat", "Was kommt nach dem Tod?", sind nur einige der Themen. Dieser Kurs findet 14-tägig dienstags von 16:30 - 18:30 Uhr voraussichtlich unter Leitung von Herrn Bührmann mit Beteiligung älterer Jugendlicher statt.
     
  • Bei der Konfirmation an einem Sonntag im Juni sollen die Konfirmanden in der Regel nicht jünger als 14 Jahre alt sein.
  • Es kann aber sowohl für den Vorkonfirmanden-Kurs als auch für den Konfirmations-Kurs ein Antrag auf vorzeitige Teilnahme mit Angabe der Gründe ans Presbyterium gerichtet werden, das dann ggf. nach Rücksprache darüber entscheidet.
  • Einladungsbriefe an alle genannten Altersgruppen werden bis spätestens Ende Juni verschickt. Sollten Sie betroffen sein und bis dahin keine Informationen erhalten haben, oder Familien kennen, bei denen das so ist, melden Sie sich bitte dann bei einem der Gemeindebüros. Unsere Meldedaten sind leider nie ganz fehlerfrei.

 

4. Neuer Jugendleiter

Aus etwa zwanzig Bewerbung hat der Jugendausschuss Mitte Mai vier qualifizierte Personen zu Vorstellungsgesprächen eingeladen. Die Entscheidung ist aber bis Redaktionsschluss noch nicht gefallen.

Wir danken an dieser Stelle schon einmal ganz herzlich Rainer. Sterz für seine spontanes und höchst engagiertes "Einspringen" in Flittard nach dem Weggang von Daniel Peter. Er hat nicht nur übergangsweise eine Lücke gefüllt, sondern sehr positive neue Akzente gesetzt. Leider können wir ihn (wegen seiner fehlender Ausbildung als Jugendleiter) aus rechtlichen Gründen auf Dauer nicht für diesen Arbeitsbereich anstellen.

Im kommenden Gemeindebrief, werden wir seine Arbeit noch mal etwas ausführlicher würdigen.
Zu allen Fragen, die die Fusion und die Gemeindearbeit betreffen, stehen Ihnen nach jedem Gottesdienst die Presbyter zur Verfügung.
Manches wird dann direkt beantwortet werden können.
Alle anderen Fragen und Anregungen werden festgehalten und in einer der nächsten Presbyteriumssitzungen behandelt. Bitte scheuen Sie sich nicht, gezielt das Gespräch zu suchen.

Gerold Vorländer

 

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